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 | Das erste internationale Kochfest |
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Multi-Kulti-Küche 2007:
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Das erste internationale Kochfest in der Mensa Lahnberge.
An die Töpfe – fertig – los! 16 ausländische Studierende eroberten am vergangenen Freitag, 11. Mai 2007, die Großküche von Chefkoch Edwin Henkel. Ein internationales Buffet für 150 Personen in drei Stunden vorbereiten – dies war das ehrgeizige Ziel.
Um 15 Uhr trafen die Hobbyköche aus China, Kamerun, Griechenland, Russland, Palästina, Rumänien, Iran und zwei Profis aus der Mensa, Edwin Henkel und Jenny Wagner, in der Küche ein. Neu eingekleidet -kurz mit den unbekannten Kochgeräten vertraut gemacht. Zutaten verteilt und schon ging’s mutig und schwungvoll ans Werk
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Wenige Wochen zuvor hatten die Beteiligten dem Chefkoch ihre Rezepte und benötigten Zutaten bei einem Vortreffen vorgestellt. Die Besorgung der Zutaten und die Organisation der Veranstaltung übernahm das Studentenwerk. Insbesondere Julia Aldarova, Praktikantin aus dem Robert-Bosch-Programm „Studentenservice International“, übernahm die umfangreiche Arbeit der Koordination.
Bei der Kontaktaufnahme mit den ausländischen Studierenden standen verschiedene Kulturvereine, und die DAAD Tutoren des Studentenwerks hilfreich zur Seite.
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Zunächst starteten alle ganz gelassen – hier noch ein lockeres Schwätzchen, dort noch ein Schmunzeln über den gigantisch anmutenden, meterhohen Schneebesen. Doch je näher der Show Down rückte, desto hektischer und spannender wurde es. „Plötzlich ertönte aus allen Ecken der Großküche der Ruf nach dem Chefkoch Edwin Henkel. Wo finden wir noch Petersilie? Haben wir genug Reis gekocht? Wie funktioniert denn die Friteuse? Fragen über Fragen. Und die Aufregung, der Spaß und der Zusammenhalt unter den Köchen steigerten sich von Minute zu Minute“, erinnert sich Julia Aldarova.
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Auch der Verpflegungsleiter Martin Baumgarten unterstützte die Truppe wo es nur ging und verfolgte interessiert die Zubereitung der ausländischen Spezialitäten. Insbesondere ein kleines Accessoire am Arbeitstisch der arabischen Studierenden löste bei ihm Verwunderung aus: „Und damit möchten Sie nun hunderte Falafel zubereiten? Respekt… und viel Spaß!“
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Nach drei Stunden multikulturellem Treiben in der Mensaküche haben alle ihr bestes gegeben und der Chefkoch so einige Kilometer hinter sich gelassen. Und – das Resultat konnte sich mehr als sehen lassen: Ein üppiges Buffet präsentierte sich in der dekorierten Cafeteria Lahnberge den bereits eingetroffenen Gästen.
Nach einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten, eröffnete Martin Baumgarten die kulinarische Weltreise – musikalisch perfekt begleitet von internationalen Klängen der Band Karussell, die der Ausländerbeirat treffend ausgewählt und für diesen neuen Event des Studentenwerks gesponsert hatte. „Pappsatt und rund um zufrieden“ zeigten sich die Gäste gegen Ende des Abends.
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Martin Baumgarten resümiert: „Ich freue mich, dass die Veranstaltung so gut angekommen ist. Mit dem Event Multi-Kulti- Küche möchten wir vom Studentenwerk Marburg die internationalen Studierenden bedeutungsvoll in den Mittelpunkt rücken und bei den deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen die Neugier auf interkulturelle Kontakte in der Studentenschaft wecken. Das ist uns allen gemeinsam gelungen, dank der Unterstützung der ausländischen Studierenden, des Ausländerbeirats und Kulturamts der Stadt Marburg, des ISA der Philipps-Universität sowie unserer Mitarbeiter im Hause. Das macht Laune auf mehr.“
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