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Die grössten Fehler im neuen "James Bond"

Wirklich ärgerlich für die Macher des neuen James Bond "Ein Quantum Trost": Da wurden für den teuersten Bond-Film aller Zeiten weder Kosten noch Mühen gescheut, und doch kursieren schon kurz nach der Premiere die ersten aufgedeckten Filmfehler im Internet. Eins wäre somit klar: Niemand ist perfekt, auch nicht die Strippenzieher hinter "Ein Quantum Trost". Im Film finden sich Schnittfehler und falsche Fakten. So wird eine Explosion gezeigt, die unter den selben Umständen in der Realität nie zustande gekommen wäre... seht aber selber...




 

Grobe Schnitzer im neuen Bond-Film

Die Stadt La Paz in Bolivien wird als heiße, tropisch-feuchte Stadt gezeigt. Allerdings liegt La Paz in einer Höhe von 3.640 Metern, wo die Durchschnittstemperatur bei 8 Grad Celsius liegt.
In der Verlies-Szene am Anfang des Filmes, während der Gefangene verhört wird, sieht man Bond sprechen. Dabei guckt der rechte Kragen seines weißen Hemdes über die Jacke, der linke Kragen ist unter der Jacke. Dann wird kurz eine andere Person eingeblendet und als man Bond wieder sieht, sind plötzlich beide Kragenseiten unter der Jacke.
Bonds Aston Martin ist als 72GH3LO registriert. Das bedeutet, es muss ein italienisches Kennzeichen sein. Italienische Kennzeichen sind allerdings immer aus Aluminum und auf ihnen ist nie ein Autologo zu sehen. Außerdem passt das Nummerschild auch nicht ganz in das italienische Kennungssystem. Schließlich handelt es sich um ein komplett erfundenes Nummernschild.
Am Hafen begegnen sich Dominic Greene und Camille. Dominic legt seine Hände auf Camilles Schulter, die Szene ist aus zwei Perspektiven gefilmt. Man sieht Dominics Hände erst auf Camilles Schultern, im nächsten Bild sind sie wieder unterhalb ihrer Achseln zu sehen, dann wieder auf den Schultern. Das Problem: Die Szene wurde falsch zusammen geschnitten.
Im Wüstenhotel sind Bond und Camille von Flammen umzingelt. Schließlich schießt Bond auf eine Gas-Flasche, die vermutlich mit Wasserstoff gefüllt ist. Es folgt eine gewaltige Explosion, die in der Realität unter diesen Bedingungen nicht vorkommen würde. Der Haken: In der kurzen Zeit strömt nicht genug Gas aus um eine solche Detonation zu verursachen. Unwahrscheinlich ist außerdem, dass die beiden nach einem solchen Brand samt Explosion unversehrt sind.
Während der Luftkampf-Szene sieht man, wie Bond mit einer Hand die Fahrwerke ausfahren lässt. In allen folgenden Aufnahmen sind diese allerdings eingefahren und tauchen auch nicht bis zum Absturz des Flugzeugs wieder auf.
Als Bond einen Wissenschaftler tötet, sieht man eine Uhr im Bild, die ziemlich genau acht Uhr anzeigt. Nachdem Bond sein Opfer erledigt hat, was im Film höchstens zwei Minuten dauert, erscheint noch einmal die Uhr. Die nun zu sehende Uhrzeit ist wesentlich später.
In der Luftkampf-Szene sieht man aus dem angeschossenen Triebwerk starken schwarzen Rauch austreten, kurz darauf ist gar kein Rauch mehr zu sehen und dann qualmt es doch wieder gewaltig. Das Problem: die Szenen wurden falsch zusammen geschnitten.